Frederic Matthias Alexander  (1869-1955)

geboren in Tasmanien/Australien ist der Begründer der nach ihm benannten Technik.
In seinem Beruf als Schauspieler litt er zunehmend an Stimmproblemen. Da ihm von ärztlicher Seite keine Diagnose gestellt werden konnte, begann er sein Problem selbst zu erforschen.

Durch Beobachten im Spiegel fand er heraus, dass er beim Sprechen gewohnheitsmäßig den Kopf nach hinten und unten zog, die Schultern hingegen nach oben. Somit wurde der Brustkorb verengt und Druck auf den Kehlkopf ausgeübt.

„Alle wollen es richtig machen, aber niemand hält inne, um darüber nachzudenken, ob seine Vorstellung von richtig richtig ist.“  Frederic Matthias Alexander

Die Entdeckung dieser „Macht der Gewohnheit“  war der Impuls, seine Forschung über die Dauer von etwa zehn Jahren fortzusetzen. Er schaffte durch viele Experimente eine erfahrungswissenschaftliche Grundlage, die im Ergebnis zu einer, zu seiner Methode führte: zur Alexander-Technik - dem harmonischen, natürlichen
„Gebrauch des Selbst“.
Als „the breathing man“ wurde er mit seiner Methode bald nicht nur von Schauspielkollegen geschätzt. Auch Ärzte schickten ihm schwierige Fälle. So kam es, dass er auch Menschen aus anderen Berufsfeldern zu unterrichten begann.

1927 gründete er seine erste private Grundschule in London (Alexanders großer Wunsch war es, seine Methode in die Erziehung von Kindern einfließen zu lassen). 1930 leitete er seine erste Ausbildungsklasse zum „Lehrer der Alexander-Technik.“